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[ARISTOTELES]

Αριστοτέλης

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ARISTOTELES BEGRIFF VON ETHIK

Aristoteles Konzept über das menschliche Wesen sind durch die Grenzen der praktischen Wissenschaft klar erkennbar geworden. Gewohnheiten entwickeln sich mit Hilfe des menschlichen Wesens. Diese Gewohnheiten sind abhängig vom Kulturkreis dem ein bestimmtes Individuum ausgesetzt wurde. Das erreichen des Zieles der Glückseligkeit, nachdem alle Wesen streben, kann auf unterschiedliche Wege erreicht werden.

Die nikomachische Ethik nach Aristoteles ist eine Untersuchung des Charakteres und der Intelligenz sowie deren Verhältnis zum Glück. Aristoteles unterscheidet innerhalb seiner Ethik dabei zwischen den zwei verschiedenen Arten von Tugenden:

  • die moralische Tugend
  • die Tugende des Denkens

Eine Ausdrucksform des Charakters ist die moralische Tugendhaftigkeit, welche Aufgrund von Gewohnheiten entstanden ist. Eine moralische Tugendhaftigkeit ist immer ein Mittelmass zwischen den beiden Extremen. Als Beispiel hierfür kann man Tapferkeit und Freigebigkeit nennen.

  • Tapferkeit ist Mittelmass zwischen Feigheit und Tollkühnheit
  • Freigebigkeit ist Mittelmass zwischen Verschwendung und Geiz

Die andere Ausdrucksform des Charakters ist die Tugend des Denkens, jedoch ist diese nicht denselben Gesetzen des Mittelweges unterworfen wie die moralische Tugendhaftigkeit. Nach Aristoteles kann nur von einem reifen, männlichen Erwachsenen die vollkommene Tugend erlangt werden, niemals aber von einer Frau oder Kindern oder einem Nichtgriechen.


Aristoteles-von-Stageira.de - 01 / 06